Frühlingstour durch die rheinland-pfälzische Museumslandschaft 2019

Die Stärkung der Museen – jenen in den großen Städten ebenso wie in Kleinstädten und auf dem Dorfe – ist für die AfD eine Herzensangelegenheit. Gerade die kleineren Museen in den ländlichen Räumen gilt es durch sehenswerte Ausstellungen, gute Konzepte, attraktive Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt eine angemessene finanzielle Ausstattung als vitale Orte unserer heimischen kulturellen Überlieferung zukunftsfähig zu machen.

Im bereits 2016 verabschiedeten Kulturprogramm des Landesverbandes Rheinland-Pfalz der Alternative für Deutschland (AfD) heißt es dazu: „Wir setzen uns für ein ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein und eine lebendige Erinnerungskultur ein. Vor diesem Hintergrund sehen wir in einer vielfältigen bürgernahen Museumslandschaft und der Pflege von Denkmälern und Gedenktagen ein starkes gesamtstaatliches Interesse.“

Im Bewusstsein dieses Bekenntnisses zu Geschichts-, Traditions- und Heimatbewusstsein begibt sich der kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, Martin Louis Schmidt, dieser Tage auf eine umfassende Besichtigungstour durch die rheinland-pfälzische Museumslandschaft. Den Anfang machte er am 2. April in seinem Wohnort Annweiler mit dem Besuch einer Vortragsveranstaltung im Museum unterm Trifels, für dessen dauerhaften Erhalt mittels einer festen Leitungsstelle er sich parlamentarisch wiederholt eingesetzt hatte.

Schmidt hörte sich dort einen Bildervortrag von Bernd Engel über „Lügen historischer Bilder“ an. Als Kernbotschaft ließ sich mitnehmen, dass die heute allerorten beschworenen sogenannten „Fake News“ keinesfalls eine geschichtliche Besonderheit oder gar Neuerfindung darstellen, sondern als Bildfälschungen, diplomatische Manöver und Propagandalügen schon seit Menschengedanken zum Arsenal der (Macht-) Politik zählen.

Als weitere Stationen seiner 15 Museen umfassenden Informationstour quer durchs Land plant Schmidt bis zum Abschluss am 18. Mai (Internationaler Museumstag 2019) Besuche in folgenden Einrichtungen:

  • Pfälzisches Sportmuseum in Hauenstein mit der noch bis zum 1. Mai zu besichtigenden Sonderausstellung „Horst Eckel. Windhund, Weltmeister & Mensch“;
  • Museum für Stadtgeschichte Landau i. d. Pfalz;
  • Musikantenland-Museum auf der Burg Lichtenberg bei Kusel;
  • docu center Ramstein;
  • Westwall-Museum Festungswerk Gerstfeldhöhe in Pirmasens mit seiner am 8. März neu eröffneten Dauerausstellung;
  • Museum für Zeit in Rockenhausen;
  • Deutsches Auswanderermuseum in Oberalben;
  • Museum für Antike Schifffahrt in Mainz;
  • Blücher-Museum Kaub;
  • Stefan-George-Museum in Bingen;
  • Sayner Hütte in Berndorf mit dem neuinszenierten Hochofen und einer erst seit dem 8. März der Öffentlichkeit zugänglichen neuen Ausstellung zur Geschichte dieser einzigartigen Eisengießerei Im Landkreis Mayen-Koblenz;
  • Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg;
  • Deutsches Telefon-Museum in Morbach;
  • Rheinisches Landesmuseum Trier

Zu den Zielen seiner Besuchsreihe erklärt der Kulturpolitiker: „Vor allem möchte ich mir vor Ort ein Bild machen über die Qualität der Museen, ihre Wünsche und Probleme. Dabei ist eine mediale Begleitung in Form von Pressemitteilungen oder auf meiner MdL-Netzseite (www.martin-louis-schmidt.de) eingeplant, und ganz bestimmt wird der ein oder andere Eindruck auch parlamentarische Folgen haben. Schließlich muss die AfD auch in diesem Bereich alles tun, um aus der Rolle als Oppositionspartei heraus wichtige Anstöße zu geben. Denn es geht bei den Museen um Kernbestände unseres nationalen Kultur- und Geschichtserbes.“

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